HR Tag 3: Trondheim und „Kjeungskjær Fyr“

Blick von der Badeanstalt hinüber zum Ila Kai

Morgens bin ich wieder um 5:30 Uhr wach. Stockdunkel draußen, und es schneit wie verrückt. Etwas später legen wir in Trondheim an. Schnell aufgestanden und geduscht, kurz nach 7 Uhr sitze ich schon beim Frühstück. „Um 10 Uhr verlegen wir zu unserem regulären Liegeplatz“, wird beim Frühstück durchgesagt. Wegen des Wetters liegen wir nicht am Hurtigrutenkai, sondern am Ila Kai etwas weiter außerhalb. Das ist ja prima, dann gehe ich jetzt gleich in die Stadt und kann ein paar Fotos machen, wie die NORDKAPP verholt und anlegt.

Alle Yachten liegen noch im Wasser

Vom Ila Kai aus stapfe ich durch den Schnee in Richtung Stadtzentrum. Als erstes komme ich dabei an einem Yachthafen vorbei. Fast alle Boote noch im Wasser, aber alle schön abgedeckt mit einer Plane. Richtig kalt wird es hier wohl nicht im Winter. Vorbei am Hafenbecken für die Schnellfähren und dann am Hautbahnhof über eine Fußgängerbrücke über die Gleise in die Innenstadt. Die Geschäfte haben noch geschlossen, es sind nur wenige Menschen auf dem Weg zur Arbeit. Im Zickzack gehe ich durch die Einkaufsstraßen zum Nidaros Dom. Ein imposantes Bauwerk! Als ich neulich zu Modellversuchen in Trondheim war, hatte ein Klassenkamerad mir auf facebook geschrieben, dass er dort vor einiger Zeit gesungen habe. Thomas ist Tenor geworden.

Historische Häuser am Ufer der „Nidelva“

Am Ufer der „Nidelva“ gehe ich Richtung Hafen zurück, komme an der „Gamle Bybro“ vorbei und finde am „Nedre Elvehavn“ das Restaurant, in dem wir neulich gegessen haben und die Bar, in der mir der Gin-Tonic nach den diversen Bieren zum Essen fast den Rest gegeben hat. Wie in vielen Hafenstädten hat man dort auf dem ehemaligen Werftgelände neue, attraktive Wohnungen, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten geschaffen. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Hurtigrutenkai.

Ehemaliges Werftgelände

Am Kai liegt noch eine weiteres Schiff der Hurtigruten, die VESTERALEN. Prima, denke ich mir, dann kann ich das Schiff noch anschauen, bis die NORDKAPP hier ist, aber die VESTERALEN legt gerade ab. Dafür ist unser Schiff schon auf dem Wege hierher. Die Hurtigruten-Schiffe haben ihre Gangway und ihre Laderampe(n) alle auf der Backbordseite, und so muss der Kapitän hier rückwärts einparken. Nun kann ich mir auch vorstellen, dass das heute morgen im dunkeln, bei dem starken Seitenwind und Schneefall vielleicht etwas zu „demanding“ war.

Die Landschaft wird winterlicher

Pünktlich zum Mittagessen legen wir ab. Ich hole mir einen Teller italienische Vorspeisen, dann einen Teller Fischsuppe und etwas Nachtisch. Alles sehr lecker. Und so viel Auswahl, dass ich gar nicht auf die Idee komme, ich müsste ALLES probieren. Draußen auf dem Fjord erwarten uns verschneite Berge im Sonnenschein. Auf Deck 5 vorne vor der Brücke ist es ganz schön windig. Und in der Düse unter der Brückennock sind bestimmt noch ein bis zwei Windstärken mehr. Fast weht mir meine Mütze weg, die ich schon seit 30 Jahren mit auf See nehme!

„Kjeungskjaer Fyr“

Nachmittags kommen wir am meist fotografierten Leuchtturm „Kjeungskjær Fyr“ der Reise vorbei und hören einen Vortrag über den Sternenhimmel und Sternbilder: der „Große Wagen“ bzw. die „Große Bärin“, der Nordstern, der „Kleine Wagen“, der Himmelsjäger „Orion“, der „Löwe“, der „Stier“ und die „Cassiopeia“ (oder das Himmels-„W“). Weiter, wo die hellsten Sterne zu finden sind, „Sirius“, „Riegel“, „Aldebaran“, „Betigeuze“, „Capella“, „Procyon“, „Castor“ und „Pollux“. Als wir damit fertig sind queren wir einen ungeschützten Teil offene See und bis zum Abendessen ziehe ich mich in meine Koje zurück und mache ein Nickerchen.

Später am Abend legen wir kurz in Rørvik an. Dunkel, Schneeschauer, sieht sehr ähnlich aus wie die Pier von Kristiansund. Da brauche ich nicht unbedingt raus, denn viel Zeit ist eh nicht bei diesem Halt.

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HR Tag 2: Ålesund und „Aksla“

Vormittags kommt die Sonne heraus

Um 5:30 Uhr bin ich kurz wach. Oh, dann sind wir schon in Florø gewesen. Habe ich nichts mitbekommen von dem Anlegemanöver. Um 07:30 bin ich das nächste mal wach. Später, beim Blick auf den Routenplan sehe ich, dass wir zu dieser Uhrzeit gerade von Måløy abgelegt haben. Soso, auch nichts mitbekommen. Schaue aus dem Fenster. Im Moment sind wir dicht unter Landschutz, aber die Insel ist gleich zu Ende. Schnell geduscht, angezogen und zum Frühstück. Als ich im Speisesaal ankomme, sind wir aus dem Landschutz heraus und man muss zum Buffet schon recht breitbeinig gehen. Den Kaffee schenkt man besser auch nicht ganz voll. Eine Gäste giggeln, als das Geschirr anfängt, über den Tisch zu rutschen. Na ja, in zwei Stunden sind wir wieder unter Landschutz.

NORDKAPP in Ålesund

Nach dem Frühstück einmal die Nase in den Wind halten. Inzwischen hat der Regen aufgehört und die Sonne ist herausgekommen. Ein bisschen wie in den Schwedischen Schären, nur die Felsen sind ein paar Nummern größer. Auf den höheren Bergen liegt Schnee. Überall werden die Fotoapparate gezückt. Insbesondere vorne auf Deck 5, vor dem Aufbau mit ungestörten Blick nach vorne, ist es voll, trotz des kalten Windes. Beim anlegen in Torvik (gegenüber von Ulsteinvik) bekommt man einen Eindruck, warum die Schiffe bei Schlechtwetter auch mal einen oder mehrere Anlegerstellen auslassen. Der Kapitän muss ganz schön im zickzack an die Pier heranfahren und dann das Schiff auf dem Teller drehend längsseits heranzirkeln.

Blick vom „Aksla“ auf die Stadt

Um 11 Uhr Sekt-Empfang für die Reisegruppe „Nordlicht & Sterne“, um 11:30 Uhr ein schnellen Mittags-Snack, um 12 Uhr sind wir in Ålesund fest. Ein Stadtplan liegt in der Rezeption aus. Wohin? Einmal auf den „Aksla“ hinauf, einen der Hausberge von Ålesund. 418 Stufen geht es hinauf, die Aussicht soll toll sein. Bevor ich an der Treppe bin, geht es auch schon ein paar Straßen steil bergauf. Da kommt die Stufe 47… Erst 47??? Na, dann mal langsam mit den jungen Pferden… Tatsächlich hat man von dort oben einen wunderbaren Blick über den Hafen und die Altstadt. Inzwischen hat es sich wieder zugezogen, aber trotzdem. Danach bummele ich durch den Hafen. Lotse, Rettungskreuzer, ein abgedeckter bildschöner Colin Archer, und sogar ein paar Segelyachten liegen im Hafen. Eines scheint sogar bewohnt zu sein, ein Mann mit Kamera steht im Niedergang. „Hi, do you speak English“? – „francais“ – Mmmh, anscheinend nicht, das muss als Erklärung wohl ausreichen…

Da bin ich hochgegangen???

Auf dem Rückweg zum Hurtigruten Terminal habe ich noch Zeit und schaue bei „VARD Design“ vorbei. Für VARD bzw. für Hapag-Lloyd Cruises haben wir gerade eine Formoptimierung gemacht und ich habe mich lose mit Karl Randle verabredet, den ich auch noch aus HSVA Zeiten kenne. Er ist ziemlich „busy“ mit einem neuen Projekt, aber für einen Kaffee und einen kurzen Klönschnack reicht die Zeit. Ein schönes neues Bürogebäude hat VARD direkt am Hafen, sehr modern. „Nicht ganz unumstritten“, verrät Karl mir. Wir tauschen uns kurz über das Hapag-Lloyd Projekt aus und über mögliche weitere Projekte. Karl ist neugierig, was wir in Bezug auf Forschungsschiffe machen können. „Bubble-Sweep-Down“, „Silent Class Notation“, ja, da ergeben sich vielleicht Opportunities in der Zukunft.

Auch Teddy hat eine Schwimmweste…

Nach dem Ablegen haben wir unseren ersten Vortrag über „Nordlicht“. Was ist das eigentlich? Was hat man sich früher vorgestellt? Und wie ist man im Laufe der Jahrhunderte darauf gekommen, was da alles eine Rolle spielt? Sonnenflecken, Korona-Löcher, Sonnenwind, Magnetfeld der Erde, Polarlicht-Oval. Interessant, teils bekannt, teils etwas gelernt. Im zweiten Teil des Vortrags hören wir etwas über die empfohlenen Kameraeinstellungen. Mal sehen, wie das irdische Wetter in den nächsten Tagen wird, denn durch Wolken hindurch kann man nichts sehen, auch wenn alle anderen Bedingungen perfekt sein mögen.

Blick über den alten Teil des Hafens

Zum Abendessen gibt es kein Buffet und auch keine freie Tischwahl. Die ganze Reise sitze ich abends an Tisch 58 und es gibt jeden Abend ein Drei-Gänge-Menü. Mit mir sitzen am Tisch eine Familie aus Sachsen – die Tochter Medizinstudenten, ein Pärchen aus Salzburg und ein bärtiger, sehr schweigsamer älterer Herr vom Typ Kirk Douglas. Kurz vor dem Ablegen laufen die Motoren bereits und die Propeller machen in Nullschubstellung einen Höllenlärm unter uns. „Kavitation“, erklärt Kirk Douglas den Salzburgern. Dann schätze ich mal ein ehemaliger Nautiker? Genau, er ist lange bei der Reederei Briese aus Leer als Kapitän auf Schwergutschiffen gefahren, war nach seiner Pension neun Jahre „abstinent“ und ist jetzt das erste mal wieder auf einem Schiff.

Spätabends in Kristiansund

Als Vorspeise gibt es „Gran Reserva“ Klippfisch auf Salat. Der Parma Schinken Norwegens, wird er auf der Menükarte beschrieben. Das hört sich ja spannend an. Der Hauptgang etwas fleischlastig, mit Kartoffeln und leckeren Gemüse. Als Nachtisch gedünstete Apfelstückchen mit Sahne oder einer hellen Creme. Alles lecker! Und nicht so fürchterlich viel, als wenn man (ich) sich selbst vom Buffet bedient. Abends, etwas verspätet, ganz kurzer Stop in Kristiansund. Es schneit. Im Dunkeln will ich gerne einmal meine Kameraeinstellungen für Nachtaufnahmen ausprobieren. Schnell einmal an Land. „Five to seven minutes!“, ermahnt mich der Offizier an der Gangway. Das schaffe ich locker!

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HR Tag 1: Anreise nach Bergen

Die Reisegruppe sammelt sich am Flughafen

Morgens die restlichen Sachen in den Koffer und um viertel nach Sieben geht’s los in Richtung Flughafen. Ich habe meinen großen Rollkoffer vollgepackt, hoffentlich mit genügend warmen und winddichten Klamotten. Genau 23 kg bringt das gute Stück auf die Waage, exakt am Limit dessen, was KLM in der Holzklasse erlaubt. Am Flughafen treffe ich meine Kollegen, die heute nach Den Haag fliegen, um ihren Teil der Studie „Machinery and Electric Installations“ vorzustellen. In Amsterdam ist reichlich Zeit zum umsteigen und nachmittags sind wir schließlich pünktlich in Bergen.

Die Besatzung stellt sich vor

Unsere Reiseleiter erwarten uns bereits, mit zwei Bussen werden wir zum Hurtigruten-Terminal gefahren. So viele Mitreisende zum Thema „Nordlicht & Sterne“, das hätte ich nicht gedacht. Bis wir im Bus sitzen ist es schon dunkel, aber wir machen noch eine kleine Rundfahrt durch Bergen, weil wir ja sonst keine Möglichkeit mehr haben etwas von der Stadt zu sehen. Wann waren wir mit der „Nausikaa“ hier? 1984? Bis auf an „Bryggen“ mit seinen historischen Gebäuden und den Fischmarkt am „Vågen“, wo auch heute noch die Liegeplätze für die Gastlieger sind, kann ich mich an überhaupt nichts erinnern. Vielleicht waren wir auch gar nicht weiter in der Stadt. Und auf den „Fløyen“ sind wir natürlich hoch gefahren und haben das übliche Foto von dort mitgebracht.

Im Terminal bekommen wir noch eine kurze Sicherheitseinweisung. An Bord die Kabinen beziehen, die Besatzung stellt sich vor, Abendessen am „Bergen-Buffet“ und dann den Koffer auspacken. Um 22:30 Uhr laufen wir aus, aber da liege ich schon müde in der Koje. Es regnet in Strömen und ich verpasse nichts da draußen.

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HR Noch zwei Tage

M/S NORDKAPP

In zwei Tagen geht es los. Ich freue mich, aber ich fühle mich auch ziemlich urlaubsreif. Schön, dass ich noch ein paar Tage habe, um vom „Work“-Modus in den „Urlaubs“-Modus umzuschalten. Ein Arbeitskollege aus Norwegen hat mir am Freitag noch ein paar Fotos geschickt. Er war im vergangenen Jahr mit der M/S NORDKAPP auf Probefahrt, nachdem sie neue Ruder und Propeller bekommen hat, um den Treibstoffverbrauch zu reduzieren. Die Fotos sind vom März 2016 und haben wunderschön das besondere Licht des Nordens eingefangen, dass man manchmal morgens und abends zur Zeit der Sonnenauf- und Untergänge beobachten kann.

Morgenstimmung während der Probefahrt

Im Vordergrund des dritten Fotos sind zwei Doppelendfähren von „Fjord“ zu sehen. Meine Tochter hat sich ja schon einmal darüber amüsiert, dass ich so viele Schiffe kenne oder an deren Entwicklung mitgearbeitet habe. Für die letzten „Fjord“-Neubauten haben wir bei der HSVA die Form des Rumpfes und der Anhänge optimiert. Bei den Doppelendfähren ist das nicht so einfach, da die Form ja sowohl „vorwärts“ als auch „rückwärts“ gleich gut funktionieren muss. Besonders die Strömungskörper oberhalb der Azimuth-Antriebe waren eine Herausforderung – alle Formen, die vorwärts super waren, produzierten rückwärts blöde Wellen. Aber, wie man auf dem Foto sieht, haben wir es schließlich ganz gut hinbekommen.

Küste mit Fjord-Fähren im Vordergrund

Wie wird wohl das Wetter? Die Vorhersage für die nächsten Tage finde ich auf www.yr.no. Dienstag (Bergen): Regen, max 7°C, Wind 9 m/sec; Mittwoch (Ålesund): heiter, abends Schnee, max. 4°C, Wind 7 m/sec; Donnerstag (Trondheim): heiter, max. 1°C, Wind 4 m/sec; Freitag (Lofoten): wolkig, max. -3°C, Wind 5 m/sec und Samstag (Tromsø): heiter, max. -2°C, Wind 3 m/sec. Das sieht doch ganz gut aus. Und Polarlichter? Für deren Vorhersage gibt es eine App. Ein KP-Index gibt Auskunft über die Sonnenaktivitäten und zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit, dass man Polarlichter sehen kann, wird auch die Wolkendichte berücksichtigt. Nächsten Donnerstag soll der KP-Index ein kleines Maximum aufweisen. Na, dann bin ich mal gespannt…

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AAR Planung geht in die nächste Runde

Auf die Mitgliederumfrage haben so viele Clubmitglieder mit Interesse reagiert, dass die Planungen für die Atlantikreise 2017/18 mit der ZUKUNFT IV (allgemein bekannt als „Kuh“) in die nächste Runde geht. In den nächsten Tagen wird eine Seite auf der Homepage der KYC freigeschaltet, auf der sich Clubmitglieder an Ihrer Wunschetappe anmelden können. Wie bereits bei der Mittelmeereise mit der „Arndt“ werden dort auch weitere Details zur Reiseroute, Terminen und den zu erwartenden Kosten zu finden sein.

Die „Kuh“ bei der ARC2002

Am vergangenen Donnerstag trafen sich die vom Schifferrat vorgeschlagenen Schiffsführer der „Kuh“ im Store der Schulungsgruppe zu einem ersten gemeinsamen Gespräch. Insgesamt 11 Monate wird die „Kuh“ auf Reisen sein und dabei ca. 16.000 Seemeilen zurücklegen. Abschließendes Highlight wird die Geburtstagsregatta des NRV von den Bermudas nach Hamburg sein. Für 15 der insgesamt 19 Etappen haben sich bereits Skipper gefunden, vier Etappen sind noch nicht besetzt.

Als Starttermin der Reise ist das Wochenende 2./3. September 2017 geplant. Je nachdem, ob die Jugendabteilung erst noch eine Sommerreise nach Skandinavien machen wird, bevor die „Kuh“ für die Reise fit gemacht wird, oder ob die Sommerreise der Yachtschule bereits Bestandteil der Atlantikreise sein wird, wird entweder in Kiel oder Frankreich gestartet.

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HR Themenreise 11 Tage, 11 Kilo…

Aurora Borealis Lofoten 31.01.17. Free to share if you like (c) Geir Notnes photography

Heute habe ich die Reiseunterlagen für die Hurtigruten Reise bekommen 🙂 Und im Reiseführer finde ich: „… wird auch als Themenreise «11 Tage, 11 Kilo» angepriesen“ 😀

Das besondere „Thema“ dieser Reise wurde im Hurtigruten-Forum auf facebook belustigt zur Kenntnis genommen und kommentiert:

„Könnte klappen“ 🙂 🙂 🙂

„+ klappt“ 😉

„Auweia“ 😀

„… gute Aussichten und viel Erfolg…“ 😉

„11 Tage, 11 Kilo? Ist das die Gepäckangabe oder das abzunehmende Gewicht bei ausgeprägtem Seegang?“ 😉

„Das ZUNEHMENDE bei gutem Futter“ 😉

„Ich wurde nach einem Blick auf meinem Teller beim Frühstück vom Service mit den Worten angesprochen: «Mehr nicht ? Du willst uns doch nicht etwa den Durchschnitt von +4 Kilo kaputtmachen?»“

„Wenn du kein Essen auslässt!“ 😀

„Super… Das ist mal eine tolle «Themenreise» !!!!!“ 😀 😀 😀

„Für mich war das die beste Verpflegung die ich je auf einer Reise hatte… liebevoll präsentiert, vielfältig und quer durch die norwegische Küche, frisch aus dem Meer und immer ausreichend!“

„Uwe, die sehr gute Verpflegung an Bord ist bei weitem nicht das Einzige auf was du dich freuen kannst. Die ganze Reise ist einfach traumhaft. Finde ich. Ich habe sie schon 5-mal gemacht und fahre im März wieder.“

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AAR Atlantik Reise 2017/18

Über 100 Clubmitglieder haben bereits ihr Interesse an einer Rundreise um den Nordatlantik und der Teilnahme an der ATLANTIK ANNIVERSARY REGATTA bekundet. Wer Interesse an der Teilnahme hat, findet unter nachfolgendem Link zur Webseite des KYC einen Fragebogen, mit dessen Hilfe die Stimmungslage bei den Mitgliedern der Clubs – wir wollen auch unsere Freunde vom ESC, FSC, YCS und den Vereinen der Kieler Sporthafen GmbH mit auf die Reise nehmen – ergründet werden soll.

Und ich überlege, wo ich wohl einsteigen möchte, wenn es denn losgehen wird. Karibik? Kleine Antillen, Costa Rica, Kuba und Bahamas? Oder lieber Neu-England? Crewwechsel in Boston, dann zum Whale Watching nach Cape Cod, über Nantucket, Martha’s Vineyard und Long Island nach New York und zum Abschluss der Etappe nach Newport. Ich glaube, das wäre meine Wunsch-Etappe…

Der Plan – (eine virtuelle Reise):

Start zur ARC

Ende August 2017 werden wir die «Kuh» an der Kiellinie verabschieden, die sich dann durch den Nord-Ostsee-Kanal auf Europatour begibt. Brest, Lissabon und Madeira liegen auf dem Weg zu unserem ersten Zwischenziel, den Kanaren. Vor Ort werden unsere Youngsters der Yachtschule, aber auch die erwachsenen Clubmitglieder die Möglichkeit zum entspanntem segeln um die Kanaren haben, während in Kiel die Boote schon wieder schlafen geschickt werden.

Regatten in der Karibik

Mitte November folgt der Sprung über den Atlantik: Im Tross der ARC werden wir die etwa vierwöchige Reise mit vielen Gleichgesinnten bestreiten und kurz vor Weihnachten die Karibik erreichen. Dort übergeben wir die «Kuh» ihren „rechtmäßigen“ Eignern, der Yachtschule, zu einer Weihnachtstour in warmen Gewässern. In der zweiten Januarwoche (nun schon 2018) geht es dann mit Karibik-Feeling los. Bis Mitte April haben wir nun die Möglichkeit, diese schöne Region kennen zu lernen, und bringen dabei unsere «Kuh» über Costa Rica, Kuba und die Bahamas nach Florida.

In den Bahamas

Bei den nächsten Reiseabschnitten kommen dann auch endlich die „Seh“-Leute zum Zug. Orte wie Miami, Savannah, Washington, New York, Newport und Boston liegen unter anderem auf dem Weg. Hier sind bei entsprechender Teilnehmerzahl auch Zwischentörns möglich. Haben Sie eigentlich schon mal die Kennedys auf Cape Cod besucht?  Wie wäre es mal mit New York rund? Und das auch noch unter KYC-Stander!

Silhouette von New York

Ab Mitte Juni wird es dann für die Hochsee-Freaks interessant. Die erste Regatta startet über 750 Seemeilen von Newport/Rhode Island zu den Bermudas. Nach einem angemessenen Aufenthalt auf dieser beschaulichen Inselgruppe geht es von dort auf die Langstrecke (3.450 Seemeilen) über den Atlantik und weiter durch den Ärmelkanal und die Nordsee bis zum Zielhafen Hamburg.

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HR Nordlicht & Sterne

Begleitete Themenreise mit M/S NORDKAPP

Im nächsten Frühjahr gibt es mal wieder ein Alternativprogramm. Urlaub ohne Segelboot, aber auch nach Skandinavien (wohin sonst?). Mit einem Schiff der «Hurtigruten» ab Bergen nordwärts entlang der Norwegischen Küste bis nach Kirkenes und wieder zurück nach Trondheim. Ende Februar, wenn es noch kalt und dunkel ist. Unter dem Motto „Nordlicht & Sterne“. Freue mich schon riesig!

Im Internet gibt es ein „Hurtigruten Forum“ (auch auf facebook), in dem viele Fotos von der wunderschönen Landschaft Norwegens im Winter und vom Nordlicht gepostet werden. Ich kann es kaum erwarten…

Nordlicht&Sterne (c) Hurtigruten

Themenreise „Nordlicht & Sterne“ – (c) Hurtigruten

„Tauchen Sie ein in die klare norwegische Polarnacht und lassen Sie sich von Sternbildern und Nordlichtern verzaubern. Die Termine der Themenreisen sind ideal auf die Mondphasen abgestimmt und werden neben einer deutsch-sprachigen Reiseleitung von Astronomie-Experten von astronomie.de begleitet, die sowohl das Land als auch den norwegischen Winterhimmel bestens kennen. Die ideale Voraussetzung für ein fulminantes Astronomie-Erlebnis auf der klassischen Postschiffroute von Bergen nach Kirkenes und zurück.

Die Reisen werden in Kooperation mit astronomie.de, Deutschlands größter Internetgemeinschaft für Freunde der Astronomie, durchgeführt. Lektoren dieses Partners werden Ihnen „Nordlicht & Sterne“ näher bringen.“

Reiseverlauf

1. Tag: Hinreise/Bergen Bequem reisen Sie per Flug nach Bergen. In der heimlichen Hauptstadt Norwegens angekommen, erwarten Sie Ihre Reiseleitung sowie Ihre Mitreisenden. Gemeinsam gehen Sie auf eine kurze Orientierungsfahrt, die am Hurtigruten Anleger endet. Nach der Einschiffung beginnt Ihre Themenreise gen Norden.

2. Tag: Ålesund – Molde Morgens erwatet Sie Ålesund. Nach einem Brand im Jahre 1904 wurde die Innenstadt neu im Jugendstil aufgebaut. Abends haben Sie einen kurzen Aufenthalt in Molde – der „Stadt der Rosen“. Der Name rührt daher, dass hier aufgrund des Golfstroms trotz der nördlichen Lage Rosen wachsen. Spätabends erreichen Sie Kristiansund.

3. Tag: Trondheim Heute erreichen Sie Trondheim. Erleben Sie während einer optionalen Stadtrundfahrt die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt und als Höhepunkt den berühmten Nidaros-Dom, in dem zahlreichen norwegische Könige gekrönt wurden. Wieder auf See, passieren Sie nachmittags den schmalen Stokksund.

4. Tag: Lofoten Als eine der schönsten Regionen Norwegens gilt die Inselgruppe der Lofoten, die Sie heute erreichen. Freuen Sie sich auf die bunten Häuschen, die am Hang zu schweben scheinen. Abends legt Ihr Schiff in Stamsund und später Svolvær an.

5. Tag: Vesterålen – Tromsø Am Morgen machen Sie einen kurzen Stopp in Harstad auf den Vesterålen. Am Nachmittag laufen Sie Tromsø, die größte Stadt Nordnorwegens und auch „Tor zur Arktis“ genannt, an. Hier können Sie an spannenden Winterausflügen teilnehmen – wie z.B. Hundeschlitten- oder Schneemobil-Touren.

6. Tag: Honningsvåg (Nordkap) Sie erreichen Hammerfest und später Honningsvåg. Von hier aus empfiehlt sich ein Ausflug zum legendären Nordkap-Felsplateau. Hier werden Sie das Gefühl haben, am Ende der Welt angekommen zu sein.

7. Tag: Kirkenes In Kirkenes sind Sie am Wendepunkt der Reise angelangt. Die Stadt befindet sich auf dem gleichen Längengrad wie St. Petersburg, Kairo und Istanbul. Wieder auf Südkurs, erleben Sie alle Attraktionen, die auf der Reise nach Norden nachts angefahren wurden, bei Tag.

8. Tag: Hammerfest – Tromsø In der nördlichsten Stadt Europas erinnert die Meridiansäule an die erste Vermessung des Erdumfangs. Weiter geht es in Richtung Tromsø, wo Sie ein Mitternachtskonzert in der Eismeer-Kathedrale besuchen können.

9. Tag: Vesterålen – Lofoten Heute sehen Sie die Inselgruppe Vesteralen und die malerischen Lofoten bei Tag. Genießen Sie auch die Passage durch den spektakulären Raftsund. Bei der Passage des Trollfjords scheinen die Felswände zum Greifen nah.

10. Tag: Polarkreis Sie überqueren erneut den Polarkreis und passieren die Gebirgskette „Sieben Schwestern“. Welche Sage es über sie gibt, erfahren Sie von unseren Expeditionsleitern.

11. Tag: Trondheim/Rückreise Am frühen Morgen erreichen Sie Trondheim. Nach dem Frühstück an Bord geht es per Transfer zum Flughafen, wo Sie sich von Ihrer Reiseleitung und den Mitreisenden verabschieden und Ihr Rückflug nach Deutschland erfolgt.

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Kommodore Rüdel Preis II

Der Preis für die "sportliche Reise 2012"

1. Preis für die „sportliche Reise“ 2012 und 2016

„In der Kategorie «Die Sportliche Reise», der erste Platz, Gesamtdistanz 1.007 Seemeilen, davon 620 Seemeilen Einhand…“

Äh?!?

„Ich brauche jetzt gar nicht mehr sagen, jeder hier ahnt, wer das ist…“

Ich?

„Uwe Hollenbach mit der SNAEDIS!“

Überraschung! Wie 2012 mit Enja… Ich bekomme meine Obstschale wieder!

„Uwe wird uns jetzt ebenfalls einen kleinen Vortrag über seine Reise halten!“

Was werde ich halten? Einen Vortrag?? Hätte mir das vielleicht jemand vorher sagen können???

„Arne, Du überrascht mich etwas… Ich habe ja überhaupt nichts vorbereitet, keine Bilder dabei… Aber gut, ich werde etwas improvisieren…“

Eine Kurzfassung des Reiseberichtes hier

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Tallin, Bergen oder Cherbourg?

Die KUH beim Absegeln 2016

Die KUH beim Absegeln 2016

Hanna, die Leiterin unserer Jugendabteilung im KYC, hatte schon im vergangenen Jahr angefragt, ob ich vielleicht Zeit hätte mit auf Sommerreise mit der KUH („Zukunft IV“) zu kommen. Damals kam die Anfrage zu spät, meine eigene Planungen für den Sommer 2016 waren schon zu weit fortgeschritten. Ich hatte Hanna gebeten, falls auch in Zukunft Bedarf besteht, für das Jahr 2017 schon rechtzeitig anzufragen und so erhielt ich schon Ende Oktober eine Mail von Hanna, „Hallo lieber Uwe, gern möchten wir mit Dir 2017 ein paar Meilen gemeinsam auf die Logge bringen. Dass die KUH nächste Saison über den Atlantik fährt ist angedacht aber noch nicht endgültig zugesagt. So oder so wollen wir vorher unsere Sommerreise segeln. Um weiteres zu besprechen und Dich im Kreise der Yachtschüler auch den Jüngsten vorzustellen, möchten wir Dich gern am 18.11.2016 um 16 Uhr zu unserer Jahreshauptversammlung im Yachtschulraum einladen! Wir freuen uns! Viele Grüße, Hanna“

Die Jugendabteilung Weihnachten 2015

Die Jugendabteilung Weihnachten 2015

Darüber freue ich mich auch, sehr! Ich werde dann zwar nicht mit der SNAEDIS unterwegs sein können, aber die früheren „Kuh“-Reisen (vor 30 Jahren, damals noch mit der ZUKUNFT II) sind mir immer noch als besonderes und schönes Gruppenerlebnis in Erinnerung und man merkt auf jeder Weihnachtsfeier der Jugendabteilung, das es allen Generationen, von jung bis alt, genauso geht. Sich noch einmal jung fühlen wie vor 30 Jahren? Zusammen mit der heutigen Jugend neue Ziele ansteuern? Auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag wurden drei mögliche Ziele diskutiert:

  1. In der Ostsee in die Stockholmer Schären, zu den Aland Inseln und nach Tallin und Riga in den Baltischen Staaten,
  2. Durch die Nordsee nach Stavanger und Bergen und zu den großen Fjorden wie Lysefjord und Hardangerfjord, und
  3. Als Teil der Atlantikreise die erste Etappe durch die Nordsee in den Englischen Kanal, nach Portsmouth, Cowes, Southampton mit Crewwechsel in Cherbourg.

Ich freue mich und bin neugierig, was es werden wird…

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