Kein Schatten in Sicht…

Neue Perspektive von der Badeleiter

Neue Perspektive von der Badeleiter

Schlafen bis zum Aufwachen, noch ein paar Seiten lesen, Mara bewegt sich auch langsam. Wir kaufen Brötchen, Frühstücken gemütlich, und fahren hinüber zur Tankstelle. „Einmal voll machen, bitte!“ 54,8 l gehen hinein, das kostet 89,24 Euro, wow! Na ja, das war ja auch mit Service. Und außerdem tanken wir ja nur alle 3-4 Jahre. Wir setzen Großsegel und Genua und kreuzen bei leichtem Wind die Förde hinaus. Hinter Bülk können wir abfallen, T-Shirt und kurze Hose sind schon fast zu warm. Wenn es schnell geht, fahren wir 4 Knoten. „Papa, ihr wart schon mal 10 kn schneller“, lästert Mara.

Stilleben auf dem Vorschiff

Stilleben auf dem Vorschiff

Mara sucht neue Perspektiven mit dem Photoapparat. Von der Badeleiter aus ein Blick ins Cockpit, Stilleben auf dem Vorschiff und als Mara sich an einer Leine hinterherzeiehen lässt, ein Bild vom Wasser aus. Kurz vor dem Sperrgebiet sehen wir den Schweinswal, der sich hier anscheinend immer herumtreibt (jedenfalls ist es das dritte Mal, das wir hier einen Außenbordskameraden treffen). Als wir am Sperrgebiet vorbei sind, verschwindet das bißchen Wind völlig und wir sammeln die Segel ein.

Im Wasser ist die Sonne nicht so heiß

Im Wasser ist die Sonne nicht so heiß

Maasholm? Kappeln? Ankern? Wir haben keine Brötchen und kein Brot, bemerkt Mara, Ankern fällt also aus, denn Mara will keinen Nudelauflauf oder Pellkartoffeln mit Tsatsiki zum Frühstück. Ich war noch nie in Kopperby, und habe inzwischen doch so viel davon gelesen, von der SIEBEN, der LIEBELEIN, von DIGGER, von TAM TAM und noch einigen anderen. Außerdem wird es dort nicht so voll sein am Samstagabend. Wir tuckern gemächlich die Schlei hinauf, warten eine viertel Stunde vor der Klappbrücke in Kappeln. Dabei geht Papa vor dem einzigen frein Platz vor der Brücke an zwei Pfählen längsseits – na toll, das freut die Segler, die einen Platz suchen. Kurz nach 16 Uhr sind wir in Kopperby fest.

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