HR Noch zwei Tage

M/S NORDKAPP

In zwei Tagen geht es los. Ich freue mich, aber ich fühle mich auch ziemlich urlaubsreif. Schön, dass ich noch ein paar Tage habe, um vom „Work“-Modus in den „Urlaubs“-Modus umzuschalten. Ein Arbeitskollege aus Norwegen hat mir am Freitag noch ein paar Fotos geschickt. Er war im vergangenen Jahr mit der M/S NORDKAPP auf Probefahrt, nachdem sie neue Ruder und Propeller bekommen hat, um den Treibstoffverbrauch zu reduzieren. Die Fotos sind vom März 2016 und haben wunderschön das besondere Licht des Nordens eingefangen, dass man manchmal morgens und abends zur Zeit der Sonnenauf- und Untergänge beobachten kann.

Morgenstimmung während der Probefahrt

Im Vordergrund des dritten Fotos sind zwei Doppelendfähren von „Fjord“ zu sehen. Meine Tochter hat sich ja schon einmal darüber amüsiert, dass ich so viele Schiffe kenne oder an deren Entwicklung mitgearbeitet habe. Für die letzten „Fjord“-Neubauten haben wir bei der HSVA die Form des Rumpfes und der Anhänge optimiert. Bei den Doppelendfähren ist das nicht so einfach, da die Form ja sowohl „vorwärts“ als auch „rückwärts“ gleich gut funktionieren muss. Besonders die Strömungskörper oberhalb der Azimuth-Antriebe waren eine Herausforderung – alle Formen, die vorwärts super waren, produzierten rückwärts blöde Wellen. Aber, wie man auf dem Foto sieht, haben wir es schließlich ganz gut hinbekommen.

Küste mit Fjord-Fähren im Vordergrund

Wie wird wohl das Wetter? Die Vorhersage für die nächsten Tage finde ich auf www.yr.no. Dienstag (Bergen): Regen, max 7°C, Wind 9 m/sec; Mittwoch (Ålesund): heiter, abends Schnee, max. 4°C, Wind 7 m/sec; Donnerstag (Trondheim): heiter, max. 1°C, Wind 4 m/sec; Freitag (Lofoten): wolkig, max. -3°C, Wind 5 m/sec und Samstag (Tromsø): heiter, max. -2°C, Wind 3 m/sec. Das sieht doch ganz gut aus. Und Polarlichter? Für deren Vorhersage gibt es eine App. Ein KP-Index gibt Auskunft über die Sonnenaktivitäten und zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit, dass man Polarlichter sehen kann, wird auch die Wolkendichte berücksichtigt. Nächsten Donnerstag soll der KP-Index ein kleines Maximum aufweisen. Na, dann bin ich mal gespannt…

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AAR Planung geht in die nächste Runde

Auf die Mitgliederumfrage haben so viele Clubmitglieder mit Interesse reagiert, dass die Planungen für die Atlantikreise 2017/18 mit der ZUKUNFT IV (allgemein bekannt als „Kuh“) in die nächste Runde geht. In den nächsten Tagen wird eine Seite auf der Homepage der KYC freigeschaltet, auf der sich Clubmitglieder an Ihrer Wunschetappe anmelden können. Wie bereits bei der Mittelmeereise mit der „Arndt“ werden dort auch weitere Details zur Reiseroute, Terminen und den zu erwartenden Kosten zu finden sein.

Die „Kuh“ bei der ARC2002

Am vergangenen Donnerstag trafen sich die vom Schifferrat vorgeschlagenen Schiffsführer der „Kuh“ im Store der Schulungsgruppe zu einem ersten gemeinsamen Gespräch. Insgesamt 11 Monate wird die „Kuh“ auf Reisen sein und dabei ca. 16.000 Seemeilen zurücklegen. Abschließendes Highlight wird die Geburtstagsregatta des NRV von den Bermudas nach Hamburg sein. Für 15 der insgesamt 19 Etappen haben sich bereits Skipper gefunden, vier Etappen sind noch nicht besetzt.

Als Starttermin der Reise ist das Wochenende 2./3. September 2017 geplant. Je nachdem, ob die Jugendabteilung erst noch eine Sommerreise nach Skandinavien machen wird, bevor die „Kuh“ für die Reise fit gemacht wird, oder ob die Sommerreise der Yachtschule bereits Bestandteil der Atlantikreise sein wird, wird entweder in Kiel oder Frankreich gestartet.

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HR Themenreise 11 Tage, 11 Kilo…

Aurora Borealis Lofoten 31.01.17. Free to share if you like (c) Geir Notnes photography

Heute habe ich die Reiseunterlagen für die Hurtigruten Reise bekommen 🙂 Und im Reiseführer finde ich: „… wird auch als Themenreise «11 Tage, 11 Kilo» angepriesen“ 😀

Das besondere „Thema“ dieser Reise wurde im Hurtigruten-Forum auf facebook belustigt zur Kenntnis genommen und kommentiert:

„Könnte klappen“ 🙂 🙂 🙂

„+ klappt“ 😉

„Auweia“ 😀

„… gute Aussichten und viel Erfolg…“ 😉

„11 Tage, 11 Kilo? Ist das die Gepäckangabe oder das abzunehmende Gewicht bei ausgeprägtem Seegang?“ 😉

„Das ZUNEHMENDE bei gutem Futter“ 😉

„Ich wurde nach einem Blick auf meinem Teller beim Frühstück vom Service mit den Worten angesprochen: «Mehr nicht ? Du willst uns doch nicht etwa den Durchschnitt von +4 Kilo kaputtmachen?»“

„Wenn du kein Essen auslässt!“ 😀

„Super… Das ist mal eine tolle «Themenreise» !!!!!“ 😀 😀 😀

„Für mich war das die beste Verpflegung die ich je auf einer Reise hatte… liebevoll präsentiert, vielfältig und quer durch die norwegische Küche, frisch aus dem Meer und immer ausreichend!“

„Uwe, die sehr gute Verpflegung an Bord ist bei weitem nicht das Einzige auf was du dich freuen kannst. Die ganze Reise ist einfach traumhaft. Finde ich. Ich habe sie schon 5-mal gemacht und fahre im März wieder.“

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AAR Atlantik Reise 2017/18

Über 100 Clubmitglieder haben bereits ihr Interesse an einer Rundreise um den Nordatlantik und der Teilnahme an der ATLANTIK ANNIVERSARY REGATTA bekundet. Wer Interesse an der Teilnahme hat, findet unter nachfolgendem Link zur Webseite des KYC einen Fragebogen, mit dessen Hilfe die Stimmungslage bei den Mitgliedern der Clubs – wir wollen auch unsere Freunde vom ESC, FSC, YCS und den Vereinen der Kieler Sporthafen GmbH mit auf die Reise nehmen – ergründet werden soll.

Und ich überlege, wo ich wohl einsteigen möchte, wenn es denn losgehen wird. Karibik? Kleine Antillen, Costa Rica, Kuba und Bahamas? Oder lieber Neu-England? Crewwechsel in Boston, dann zum Whale Watching nach Cape Cod, über Nantucket, Martha’s Vineyard und Long Island nach New York und zum Abschluss der Etappe nach Newport. Ich glaube, das wäre meine Wunsch-Etappe…

Der Plan – (eine virtuelle Reise):

Start zur ARC

Ende August 2017 werden wir die «Kuh» an der Kiellinie verabschieden, die sich dann durch den Nord-Ostsee-Kanal auf Europatour begibt. Brest, Lissabon und Madeira liegen auf dem Weg zu unserem ersten Zwischenziel, den Kanaren. Vor Ort werden unsere Youngsters der Yachtschule, aber auch die erwachsenen Clubmitglieder die Möglichkeit zum entspanntem segeln um die Kanaren haben, während in Kiel die Boote schon wieder schlafen geschickt werden.

Regatten in der Karibik

Mitte November folgt der Sprung über den Atlantik: Im Tross der ARC werden wir die etwa vierwöchige Reise mit vielen Gleichgesinnten bestreiten und kurz vor Weihnachten die Karibik erreichen. Dort übergeben wir die «Kuh» ihren „rechtmäßigen“ Eignern, der Yachtschule, zu einer Weihnachtstour in warmen Gewässern. In der zweiten Januarwoche (nun schon 2018) geht es dann mit Karibik-Feeling los. Bis Mitte April haben wir nun die Möglichkeit, diese schöne Region kennen zu lernen, und bringen dabei unsere «Kuh» über Costa Rica, Kuba und die Bahamas nach Florida.

In den Bahamas

Bei den nächsten Reiseabschnitten kommen dann auch endlich die „Seh“-Leute zum Zug. Orte wie Miami, Savannah, Washington, New York, Newport und Boston liegen unter anderem auf dem Weg. Hier sind bei entsprechender Teilnehmerzahl auch Zwischentörns möglich. Haben Sie eigentlich schon mal die Kennedys auf Cape Cod besucht?  Wie wäre es mal mit New York rund? Und das auch noch unter KYC-Stander!

Silhouette von New York

Ab Mitte Juni wird es dann für die Hochsee-Freaks interessant. Die erste Regatta startet über 750 Seemeilen von Newport/Rhode Island zu den Bermudas. Nach einem angemessenen Aufenthalt auf dieser beschaulichen Inselgruppe geht es von dort auf die Langstrecke (3.450 Seemeilen) über den Atlantik und weiter durch den Ärmelkanal und die Nordsee bis zum Zielhafen Hamburg.

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HR Nordlicht & Sterne

Begleitete Themenreise mit M/S NORDKAPP

Im nächsten Frühjahr gibt es mal wieder ein Alternativprogramm. Urlaub ohne Segelboot, aber auch nach Skandinavien (wohin sonst?). Mit einem Schiff der «Hurtigruten» ab Bergen nordwärts entlang der Norwegischen Küste bis nach Kirkenes und wieder zurück nach Trondheim. Ende Februar, wenn es noch kalt und dunkel ist. Unter dem Motto „Nordlicht & Sterne“. Freue mich schon riesig!

Im Internet gibt es ein „Hurtigruten Forum“ (auch auf facebook), in dem viele Fotos von der wunderschönen Landschaft Norwegens im Winter und vom Nordlicht gepostet werden. Ich kann es kaum erwarten…

Nordlicht&Sterne (c) Hurtigruten

Themenreise „Nordlicht & Sterne“ – (c) Hurtigruten

„Tauchen Sie ein in die klare norwegische Polarnacht und lassen Sie sich von Sternbildern und Nordlichtern verzaubern. Die Termine der Themenreisen sind ideal auf die Mondphasen abgestimmt und werden neben einer deutsch-sprachigen Reiseleitung von Astronomie-Experten von astronomie.de begleitet, die sowohl das Land als auch den norwegischen Winterhimmel bestens kennen. Die ideale Voraussetzung für ein fulminantes Astronomie-Erlebnis auf der klassischen Postschiffroute von Bergen nach Kirkenes und zurück.

Die Reisen werden in Kooperation mit astronomie.de, Deutschlands größter Internetgemeinschaft für Freunde der Astronomie, durchgeführt. Lektoren dieses Partners werden Ihnen „Nordlicht & Sterne“ näher bringen.“

Reiseverlauf

1. Tag: Hinreise/Bergen Bequem reisen Sie per Flug nach Bergen. In der heimlichen Hauptstadt Norwegens angekommen, erwarten Sie Ihre Reiseleitung sowie Ihre Mitreisenden. Gemeinsam gehen Sie auf eine kurze Orientierungsfahrt, die am Hurtigruten Anleger endet. Nach der Einschiffung beginnt Ihre Themenreise gen Norden.

2. Tag: Ålesund – Molde Morgens erwatet Sie Ålesund. Nach einem Brand im Jahre 1904 wurde die Innenstadt neu im Jugendstil aufgebaut. Abends haben Sie einen kurzen Aufenthalt in Molde – der „Stadt der Rosen“. Der Name rührt daher, dass hier aufgrund des Golfstroms trotz der nördlichen Lage Rosen wachsen. Spätabends erreichen Sie Kristiansund.

3. Tag: Trondheim Heute erreichen Sie Trondheim. Erleben Sie während einer optionalen Stadtrundfahrt die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt und als Höhepunkt den berühmten Nidaros-Dom, in dem zahlreichen norwegische Könige gekrönt wurden. Wieder auf See, passieren Sie nachmittags den schmalen Stokksund.

4. Tag: Lofoten Als eine der schönsten Regionen Norwegens gilt die Inselgruppe der Lofoten, die Sie heute erreichen. Freuen Sie sich auf die bunten Häuschen, die am Hang zu schweben scheinen. Abends legt Ihr Schiff in Stamsund und später Svolvær an.

5. Tag: Vesterålen – Tromsø Am Morgen machen Sie einen kurzen Stopp in Harstad auf den Vesterålen. Am Nachmittag laufen Sie Tromsø, die größte Stadt Nordnorwegens und auch „Tor zur Arktis“ genannt, an. Hier können Sie an spannenden Winterausflügen teilnehmen – wie z.B. Hundeschlitten- oder Schneemobil-Touren.

6. Tag: Honningsvåg (Nordkap) Sie erreichen Hammerfest und später Honningsvåg. Von hier aus empfiehlt sich ein Ausflug zum legendären Nordkap-Felsplateau. Hier werden Sie das Gefühl haben, am Ende der Welt angekommen zu sein.

7. Tag: Kirkenes In Kirkenes sind Sie am Wendepunkt der Reise angelangt. Die Stadt befindet sich auf dem gleichen Längengrad wie St. Petersburg, Kairo und Istanbul. Wieder auf Südkurs, erleben Sie alle Attraktionen, die auf der Reise nach Norden nachts angefahren wurden, bei Tag.

8. Tag: Hammerfest – Tromsø In der nördlichsten Stadt Europas erinnert die Meridiansäule an die erste Vermessung des Erdumfangs. Weiter geht es in Richtung Tromsø, wo Sie ein Mitternachtskonzert in der Eismeer-Kathedrale besuchen können.

9. Tag: Vesterålen – Lofoten Heute sehen Sie die Inselgruppe Vesteralen und die malerischen Lofoten bei Tag. Genießen Sie auch die Passage durch den spektakulären Raftsund. Bei der Passage des Trollfjords scheinen die Felswände zum Greifen nah.

10. Tag: Polarkreis Sie überqueren erneut den Polarkreis und passieren die Gebirgskette „Sieben Schwestern“. Welche Sage es über sie gibt, erfahren Sie von unseren Expeditionsleitern.

11. Tag: Trondheim/Rückreise Am frühen Morgen erreichen Sie Trondheim. Nach dem Frühstück an Bord geht es per Transfer zum Flughafen, wo Sie sich von Ihrer Reiseleitung und den Mitreisenden verabschieden und Ihr Rückflug nach Deutschland erfolgt.

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Kommodore Rüdel Preis II

Der Preis für die "sportliche Reise 2012"

1. Preis für die „sportliche Reise“ 2012 und 2016

„In der Kategorie «Die Sportliche Reise», der erste Platz, Gesamtdistanz 1.007 Seemeilen, davon 620 Seemeilen Einhand…“

Äh?!?

„Ich brauche jetzt gar nicht mehr sagen, jeder hier ahnt, wer das ist…“

Ich?

„Uwe Hollenbach mit der SNAEDIS!“

Überraschung! Wie 2012 mit Enja… Ich bekomme meine Obstschale wieder!

„Uwe wird uns jetzt ebenfalls einen kleinen Vortrag über seine Reise halten!“

Was werde ich halten? Einen Vortrag?? Hätte mir das vielleicht jemand vorher sagen können???

„Arne, Du überrascht mich etwas… Ich habe ja überhaupt nichts vorbereitet, keine Bilder dabei… Aber gut, ich werde etwas improvisieren…“

Eine Kurzfassung des Reiseberichtes hier

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Tallin, Bergen oder Cherbourg?

Die KUH beim Absegeln 2016

Die KUH beim Absegeln 2016

Hanna, die Leiterin unserer Jugendabteilung im KYC, hatte schon im vergangenen Jahr angefragt, ob ich vielleicht Zeit hätte mit auf Sommerreise mit der KUH („Zukunft IV“) zu kommen. Damals kam die Anfrage zu spät, meine eigene Planungen für den Sommer 2016 waren schon zu weit fortgeschritten. Ich hatte Hanna gebeten, falls auch in Zukunft Bedarf besteht, für das Jahr 2017 schon rechtzeitig anzufragen und so erhielt ich schon Ende Oktober eine Mail von Hanna, „Hallo lieber Uwe, gern möchten wir mit Dir 2017 ein paar Meilen gemeinsam auf die Logge bringen. Dass die KUH nächste Saison über den Atlantik fährt ist angedacht aber noch nicht endgültig zugesagt. So oder so wollen wir vorher unsere Sommerreise segeln. Um weiteres zu besprechen und Dich im Kreise der Yachtschüler auch den Jüngsten vorzustellen, möchten wir Dich gern am 18.11.2016 um 16 Uhr zu unserer Jahreshauptversammlung im Yachtschulraum einladen! Wir freuen uns! Viele Grüße, Hanna“

Die Jugendabteilung Weihnachten 2015

Die Jugendabteilung Weihnachten 2015

Darüber freue ich mich auch, sehr! Ich werde dann zwar nicht mit der SNAEDIS unterwegs sein können, aber die früheren „Kuh“-Reisen (vor 30 Jahren, damals noch mit der ZUKUNFT II) sind mir immer noch als besonderes und schönes Gruppenerlebnis in Erinnerung und man merkt auf jeder Weihnachtsfeier der Jugendabteilung, das es allen Generationen, von jung bis alt, genauso geht. Sich noch einmal jung fühlen wie vor 30 Jahren? Zusammen mit der heutigen Jugend neue Ziele ansteuern? Auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag wurden drei mögliche Ziele diskutiert:

  1. In der Ostsee in die Stockholmer Schären, zu den Aland Inseln und nach Tallin und Riga in den Baltischen Staaten,
  2. Durch die Nordsee nach Stavanger und Bergen und zu den großen Fjorden wie Lysefjord und Hardangerfjord, und
  3. Als Teil der Atlantikreise die erste Etappe durch die Nordsee in den Englischen Kanal, nach Portsmouth, Cowes, Southampton mit Crewwechsel in Cherbourg.

Ich freue mich und bin neugierig, was es werden wird…

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AAR Atlantik Anniversary Regatta

Nachdem die Mittelmeerreise 2015/16 mit der ARNDT ein voller Erfolg war und viele Segler des Kieler Yacht-Clubs zusammen gebracht hat, beginnen nun die Planungen für eine nächste große Reise mit einem Clubschiff. Im Rahmen seiner Jubiläumsfeierlichkeiten zum 150 jährigen Bestehen veranstaltet der Norddeutsche Regatta Verein 2017/18 die Atlantic Anniversary Regatta.

Die „Kuh“ bei der ARC2002

Unter Leitung unseres Takelmeisters Hauke Bohnen untersucht eine Arbeitsgruppe nun die Durchführbarkeit einer Atlantik-Rundreise, die im Herbst 2017 erst über die Kanaren in die Karibik und dann im Frühjahr 2018 die amerikanische Ostküste hoch führen soll. Der Höhepunkt der Reise wird dann die Teilnahme an der Atlantic Anniversary Regatta im Sommer 2018 bilden. Bei den Wettfahrten Newport-Bermuda und Bermuda-Hamburg wollen wir dabei sein. Es ist geplant, diese Reise mit der ZUKUNFT IV (genannt „Kuh“), dem Flaggschiff der Jugendabteilung des Kieler Yacht-Clubs, durchzuführen. Die „Kuh“ ist eine Baltic 52, mit der im Jahre 2002/2003 bereits eine Nordatlantik-Rundreise unter dem Motto destination:zukunft durchgeführt worden ist.

Neben den Mitgliedern des Kieler Yacht-Clubs möchte der Verein auch den Freunden im Yacht Club Strande und in allen Segelclubs der Kieler Sporthafen GmbH die Möglichkeit geben, mit auf die Reise zu kommen.

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Einhandsegeln

"Einhandsegeln" von Stephan Boden

„Einhandsegeln“ von Stephan Boden

Gestern war ich auf der Hanseboot und bin durch die Hallen geschlendert. Genausowenig wie an einem Bücherladen, kann ich am Stand von Delius Klasing vorbeigehen. Dort liegt auch das neue Buch EINHANSEDELN von „Digger“ Stephan Boden. Schon sein erstes Buch habe ich gerne gelesen. Er schreibt gut, ich mag seinen Stil, und das Einhandsegeln ist ja, seit wir die SNAEDIS haben, sowieso „meins“ geworden. Ich habe einige Bücher über das Einhandsegeln, den Klassiker von Henderson, da geht es aber mehr um Ozeanpassagen, oder den Bildband zum Observer Singlehand Transatlantic Race (OSTAR).

Das neue Buch von Stephan wendet sich an einen völlig anderen Leserkreis. Stephan will den Ostseesegler ansprechen, den normalen Segler von nebenan ermutigen es doch einfach mal auszubrobieren, wenn kein Mitsegler da ist, oder auch einfach mal so. Weil es so unglaublichen Spaß macht, auch mal alleine unterwegs zu sein. Er beschreibt anschaulich, wie man die üblichen Manöver auch alleine ausführen kann, und spart dabei nicht daran, von eigenen Mißgeschicken zu berichten. Und immer wieder der Hinweis (oder auch der dringende Rat), sich genug Zeit zu lassen, sich mehr Zeit zu nehmen für Manöver, langsam zu machen, wenn man alleine unterwegs ist. Darüber hinaus gibt er Tips zur idealen Bootsgröße und zu sinnvollen Anpassungen von Ausrüstungsdetails an das Einhandegeln.

Mir hat das Buch viel Spaß gemacht, ich habe es gleich gestern Abend bis viel zu spät in einem Rutsch fast ganz durchgelesen. In vielen Schilderungen habe ich mich selber wieder erkannt und mir bei meinen Einhandmanövern über die Schultern geschaut. Viele Ausrüstungsdetails, die Stephan beschreibt, sind auf der SNAEDIS schon vorhanden, der Voreigner war nämlich auch oft mit seinem Boot einhand unterwegs. Und in den acht Jahren, in denen ich einhand mit der SNAEDIS unterwegs bin, habe ich sicher auch schon alle Fehler gemacht, die Stephan in seinem Buch beschreibt. Man lernt wohl doch am meisten aus seinen Fehlern. Wer es also auch einmal „allein, aber nicht einsam“ ausprobieren will, dem wird das Buch viel Freude machen. Well done, Stefan.

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Spaceship Earth

Die Weltumseglerin Mareike Guhr engagiert sich schon lange für ein Hilfsprojekt auf Haiti. Die Menschen dort und vor allem die Kinder auf der kleinen Ile a Vache, die sie bereits zweimal mit Hilfsgütern besucht hat, brauchen DRINGEND Trinkwasser, Nahrungsmittel und Medikamente. Kaum einer hat mehr ein Dach über dem Kopf und die kleinen Mädchen, mit denen sie hier auf dem Foto unterwegs ist haben ihr Zuhause verloren! Ihre Häuser wurden von Hurrikan Matthew zerstört und weggeschwemmt. Die Ernte zerstört, die Lebensgrundlage genommen und nun ist die Cholera im Anmarsch…

BITTE Leute helft und SPENDET!

BITTE Leute helft und SPENDET!

Die Resonanz auf ihren Spendenaufruf ist nach den ersten Tagen enttäuschend und sie schreibt sich auf facebook ihren Frust von der Seele, „Meine Freunde auf Haiti, vor allem die Kinder hungern und sie erwartet eine schlimme Cholera-Welle. Ich weiss um das ungeheure Privileg in diese Wohlstandsgesellschaft hineingeboren worden zu sein, aber den Reichtum in Deutschland zu sehen und gleichzeitig zu erfahren wie schwer es ist die Menschen hier dazu zu bewegen, ein klitzekleines bisschen von ihrem Wohlstand an die unterprivilegierten dieser Welt abzugeben… das ist schlimm. Ich bin gerade sehr hart wieder in der Europäischen Realität gelandet. Mein ganz grosser Dank daher an all diejenigen, leider bisher wenigen, die gespendet haben!“

Natürlich kann nicht jeder Einzelne von uns die Welt retten. Aber die Einsicht, dass wir die Reichtümer der ersten Welt mit den Menschen der zweiten und dritten Welt teilen müssen, um unser aller Überleben auf dem „Spaceship Earth“ zu sichern, sollte mehr Zustimmung finden. Letztlich ist auch die derzeitige Flüchtlingsproblematik nur ein Ausdruck dieses Ungleichgewichtes, dass es abzumildern gilt.

Als „strategisch hochwichtige Frage“ bezeichnet Bundeskanzlerin Merkel in einem Gespräch mit der ZEIT einen neuen Umgang mit Afrika. Merkel: „Ich glaube nicht daran, dass wir dieses Problem durch maximales Ignorieren, durch Distanz und Abschottung wieder verschwinden lassen können. Ich bin Realistin, und das ist eine Realität.“

Merkel sagt weiter, sie sei „überzeugt, dass unsere Sicherheit, unser Leben in Frieden und unsere nachhaltige Entwicklung mit der Lebenssituation von Menschen, die weit weg von uns wohnen, zusammenhängen“. Ihr Amtseid beziehe sich auf das Wohl Deutschlands, dieses sei aber heute „allein mit der Konzentration auf Deutschland selbst dauerhaft nicht zu erreichen“. „Wenn ich als deutsche Bundeskanzlerin dafür sorgen will, dass es uns Deutschen gut geht, dass die Europäische Union zusammenhält, muss ich mich auch darum kümmern, dass es in Europas Nachbarschaft so zugeht, dass Menschen dort Heimat auch als Heimat empfinden können. Konkret heißt das in unserer Zeit, dass wir uns in neuer Weise mit Afrika befassen müssen.“

Genau darum geht es. Und nicht nur um Afrika, sondern um die ganze zweite und dritte Welt. Wir haben nur dieses eine „Spaceship Earth“!

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